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"Wir tauchen wieder auf"
von Thomas Morgenroth
Die Tharandter Kuppelhalle stand mehrere Tage lang inmitten der Fluten der Wilden Weißeritz. Das Wasser zerstörte das Inventar, über 20 Türen und den Fußboden in allen Räumen des Erdgeschosses.Die Kellerdecke unter dem Saal war nicht mehr zu retten.
Unermüdlich schwingt Erik Mühle den Wischmopp, wringt ihn aus und schüttet den Eimer vor der Kuppelhalle auf die Pienner Straße. Und wieder geht es in den Keller hinab, der auch zwei Wochen nach der Flut nicht trocken ist. Durch Ritzen und Löcher sucht sich das Wasser, das noch immer von der nahen Wilden Weißeritz durchs Erdreich drückt, seinen Weg.
Im fensterlosen Keller, sonst ein finsterer Ort ist es jetzt taghell. Das Licht kommt von oben: Die Decke zum Saal bestht nur noch aus ein paar Balken. Gerade mal acht Jahre waren Bretter, Spanplatten, Dämmwolle und Laminat alt, die nun auf einer Deponie vor sich hinfaulen.
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Auszüge aus Presseberichten
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